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22.11.2020

Der letzte stille Feiertag im November

Foto Joachim Schröder: Der Friedhof in Habscheid

Foto Joachim Schröder: Der Friedhof in Habscheid

Der Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt,  findet seinen Ursprung in der christlichen Religion. Für die evangelischen Christen ist dies ein Tag der Stille und des Gedenkens an die Verstorbenen.

Eine der Traditionen sieht den Besuch des Friedhofs und das Anzünden von Grablichtern für die Verstorbenen vor.
1816 verordnete der König von Preußen, Friedrich Wilhelm III.,  dass der letzte Tag des Kirchenjahres den Toten gelten sollte. So wurde der letzte Sonntag vor dem ersten Advent zum Totensonntag ernannt.
An einem stillen Feiertag gibt es besondere Regeln, z.B. ein Tanzverbot. Aufgrund von Corona hat sich das in diesem Jahr jedoch ohnehin erledigt. Laute Musik und größere Ansammlungen sind natürlich ebenfalls nicht erlaubt.

Joachim Schröder