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24.04.2019

Besucherbergwerk „Mühlenberger Stollen" in Bleialf wird nach Hochwasser wiedereröffnet

Bleialf (red/boß) Vielen Besuchern der Eifel ist unbekannt, dass die Gegend eine beachtliche Bergwerksgeschichte vorweisen kann. Ob Bleialf oder Rescheid, Mechernich oder Stolzemburg -

bis heute kann man sich in Besucherstollen über diese Geschichte informieren, die teilweise bis ins Mittelalter zurückreicht.
So beispielsweise in Bleialf, wo das Besucherbergwerk „Mühlenberger Stollen" ab dem 1. Mai 2019 wieder besichtigt werden kann. Der Bermannsverein St. Barbara schreibt dazu: "Nachdem uns im letzten Jahr am 1. Juni ein schweres Hochwasser getroffen hat und dadurch sowohl der Stollen als auch das Stollengebäude zerstört wurden, freuen wir uns sehr, dass wir nach den monatelangen Aufräum- und Renovierungsarbeiten unser Besucherbergwerk wieder pünktlich zur neuen Saison für alle interessierten Besucher öffnen können. Der Stollen ist wieder gänzlich hergerichtet und eine Befahrung ist wie gewohnt möglich."
Das angrenzende Museum wird in den nächsten Wochen noch eingerichtet und wird dann auch zeitnah wieder für die Besucher geöffnet sein.
Übrigens: Das Partnerbergwerk im ostbelgischen Recht bei St. Vith diente nicht dem Abbau von Erz, sondern von Blaustein. Auch hier lohnt sich ein Besuch, ebenso wie in der Kupfermiene von Stolzemburg an der luxemburgisch deutschen Grenze bei Vianden.
Weitere Informationen finden Sie unter www.besucherbergwerk.bleialf.org
Öffnungszeiten Bleialf: samstags und sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr. Die letzte Führung beginnt gegen 16.30 Uhr. Sonderführungen außerhalb der Öffnungszeiten für Gruppen (ab 10 Pers.) sind nach Vereinbarung auch möglich.
Info-Tel.: 06555/1227 oder info@besucherbergwerk.bleialf.org erreichen.