MENÜ
Prüm eifelstark
Einkaufsführer A-Z
12.03.2019

Die Stadt Prüm hat auf dem Kalvarienberg einen neuen Straßennamen

Prüm (boß) Wenn einer es verdient hat, dass eine Straße nach ihm benannt wird, dann ist es der Märtyrerpriester und Dechant Josef Zilliken, der von 1922 bis 1937 in Prüm gewirkt hat.

Er leistete aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus, wofür er später unter anderem ins Konzentrationslager Dachau kam, wo er 1942 nach vielen Schikanen und Demütigungen verstarb.
Der Antrag von Monika Rolef (FWG) und Johannes Reuschen (PBB), ein Teilstück des sogenannten Kreuzweges um die Kalvarienbergkapelle als „Dechant Josef Zilliken Weg“ zu benennen, wurde heute Abend vom Prümer Stadtrat einstimmig angenommen.
Der Kalvarienberg mit seinem Explosionskrater, der Kapelle, dem Kreuzweg und dem Bestattungswald ist mittlerweile in Prüm ein symbolträchtiger Ort für Frieden und Versöhnung geworden, wie auch auf dem Friedenskreuz oberhalb des Kraters eingemeißelt ist.
Am 15. Juli dieses Jahres wird der Gedenktag „70 Jahre Explosionskatastrophe“ mit vielen Aktionen und Erinnerungen gebührend begangen.


Die Botschaft des Kalvarienbergkreuzes: Diene der Versöhnung und dem Frieden