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Prüm eifelstark
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04.05.2019

Historischer Altbau in der Prümer Oberbergstraße erstrahlt in neuem Glanz - Foto von "Sägen-Hanni" gesucht

Foto Heinz-Günter Boßmann: Das kann sich sehen lassen

Foto Heinz-Günter Boßmann: Das kann sich sehen lassen

Prüm (boß) Im sogenannten Prümer Villenviertel ist in der Oberbergstraße 22/Ecke Gartenstraße nach umfangreichen Innen- und Außensanierungen ein Schmuckstück entstanden.

Es strahlt nun wieder wie ein kostbarer Edelstein und Einheimische und Gäste erfreuen sich an dem Anblick. Ein wahrer Glücksfall, dass viele ältere Gebäude in der Gegend Oberbergstraße / Reginostraße wie Amt Prüm Land,  Michels Hanni, die frühere Polizeistation, Waldhotel oder Kuh-Schmitz in private einheimische Hände gelangt sind und bestens hergerichtet wurden.

Dazu Monika Rolef: "Das sogenannte "Lorsy Haus" mit Bergwerk-Wappenzeichen - zwei Bergwerkshammer über Kreuz am oberen Ende des hohen Giebels - bedeuten, dass die ursprüngliche Besitzerfamilie Schürfrechte zum Erzabbau in unserem Raum, besonders um Bleialf, hatte.
Die kunstschmiedeeiserenen Balkone stammen von dem Prümer Schmiedemeister Wendel Enders.
Nach dem 2. Weltkrieg barg das Haus zwei Ladengeschäfte, einen landwirtschaftlichen Betrieb und es wohnten schätzungsweise sieben Familien darin. Lorsys Hanni, der eigentlich Meyer hieß, war "Knecht" bei der Witwe Lorsy. Unvergessen ist seine selbst konstruierte fahrbare Sägemaschine, mit der er innerhalb der Stadt ganze Wälder zu Brennholz zersägte.

Frage an die Leserinnen und Leser: Wer besitzt noch ein Foto mit Hanni an der Sägemaschine?
Einsendungen an input-presse@t-online.de

Heinz-Günter Boßmann