MENÜ
Prüm eifelstark
Einkaufsführer A-Z
17.01.2019

Neue Entwicklungen am St. Joseph Krankenhaus Prüm machen Mut für die Zukunft

Prüm (red/boß) Kaum ein Thema wurde in den letzten Jahren so angstbesessen und zugleich so hoffnungsfroh in Prüm diskutiert, wie die Zukunft des St.-Joseph-Krankenhauses. Nun machten

Landrat Dr. Joachim Streit und der Vorsitzende der PBB/FWG-Stadtratsfraktion Johannes Reuschen Station auf dem Kalvarienberg, um sich über die aktuelle Situation der Prümer Klinik zu informieren.
Es gab zu Jahresbeginn viele positive Nachrichten. Unter anderem konnte Geschäftsführer Theo Korth den Umbau der chirurgischen Ambulanz vorstellen. Hier können die ankommenden Patientinnen und Patienten nun parallel an zwei modernen Schaltern aufgenommen werden.
Außerdem folgt demnächst ein sehr aufwändiger Umbau der Operationssäle, was für die Zukunft hoffen lässt.
In einem weiteren Gespräch mit der Betriebsratsvorsitzenden Monique Heinzen wurde deutlich, dass das Krankenhaus noch weit mehr Projekte auf den Weg gebracht hat. Heinzen: „Ich sehe sehr positiv in die Zukunft.“ Ihr Optimismus fußt darauf, dass zukünftig die Röntgenabteilung von drei zusätzlichen Fachkräften unterstützt wird. Neben Gefäßchirurgen, Neurochirurgen und einer HNO-Ärztin wird demnächst auch wieder ein Augenarzt am Krankenhaus tätig sein.
Streit und Reuschen machten nochmals deutlich, wie wichtig die Prümer Klinik für die gesamte Region sei.
Auch kamen kürzlich im Rahmen des Landeskrankenhausplanes 2019 -2025 positive Signale vom Gesundheitsministerium aus Mainz (PRÜM AKTUELL berichtete ausführlich): geringer Bettenabbau und keine weiteren Auflösungen von bestehenden Krankenhäusern im Land.
Auch der Träger, die Caritasträgergesellschaft aus Düren, zeigte sich optimistisch, obwohl offensichtlich noch nicht entschieden ist, wie es mit der Trägerschaft weitergeht, da diesbezüglich seit geraumer Zeit entsprechende Verhandlungen laufen.