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15.05.2019

Die frisch renovierte Basilika einmal anders erleben – Appell durch Basilikafreunde für neuen Pastor auf der JHV

Foto Joachim Schröder: Eine jugendliche Reisegruppe aus den USA stimmte einen Gesang an

Foto Joachim Schröder: Eine jugendliche Reisegruppe aus den USA stimmte einen Gesang an

Prüm (red/boß) Du, 42.432 cbm leerer Raum, neue Erfahrungen in bekannter Umgebung. Momente des Berührtseins und zahlreiche Veranstaltungen seit dem 12. Mai bis zum 18. Mai

in der frisch restaurierten Prümer Basilika (mehr siehe „Veranstaltungen in Prüm“ – rechte Spelte).
Den Auftakt machte kürzlich der Förderkreis Basilikafreunde mit seiner Jahreshauptversammlung. Hier ein Auszug aus dem Bericht des wiedergewählten Vorsitzenden Klaus Peters:

„Die Aufgaben der Basilikafreunde standen in den Jahren 2017/2018/2019 bis jetzt sehr stark im Zeichen verschiedener Antragsverfahren zur Erlangung von Zuschüssen und der Besorgung von zwingend benötigten Spendengeldern, um das Bauvorhaben nicht zu verzögern. Mehrere ergänzende Anträge mussten gegenüber dem Bistum, aber auch gegenüber anderen Behörden gestellt werden. In insgesamt sechs Sitzungen hat sich der Vorstand des Förderkreises in den beiden zurückliegenden Jahren mit den Problemen der Finanzierung und der Realisierung der Baumaßnahme beschäftigt.

Begonnen hatte alles im Februar 2016 mit einer öffentlichen Veranstaltung in der Basilika, in der Architekt Berdi das Vorhaben als solches, und die Kostenschätzung vorgestellt hatte, und wir vom Förderkreis über den Stand der Finanzierung berichtet haben. Unser damaliges Ziel, die Zuschussgeber von unserem Projekt und dessen Notwendigkeit zu überzeugen, hat gefruchtet und funktioniert. Sowohl bei den EU- Leadermittel als auch bei anderen Institutionen waren wir erfolgreich.
Nach Beginn der Baumaßnahme und der damit verbundenen öffentlichen Darstellung konnten wir ein erfreuliches Spendenaufkommen feststellen.

Diese Spendenbereitschaft wurde aber besonders gefordert, als es im Herbst 2018 hieß, dass die Orgelsanierung unumgänglich ist und rund 100.000 Euro kosten soll. Diese aber nur durchgeführt werden kann, wenn die dazu notwendigen Eigenmittel in gleicher Höhe durch die Kirchengemeinde aufgebracht werden können. Besonderer Zeitdruck kam auch noch durch die Gerüstgestellung dazu, weil dieses allein für die Sanierung der Orgel später über 70.000 Euro gekostet hätte, jetzt aber in der Kirche stand.

Der Förderverein machte sich sofort auf den Weg und hat über 250 Firmen und Betriebe angeschrieben, auf die dringliche Situation hingewiesen und um eine finanzielle Unterstützung zur Orgelsanierung gebeten. Innerhalb von 3 Monaten gelang es, diese 100.000 Euro an zweckgebundenen Spenden zu generieren und damit grünes Licht für die Sanierung der Orgel zu bekommen.
Diese Bereitschaft setzt sich jetzt auch noch ähnlich fort bei der Sanierung der Kirchenbänke. Auch hier erreichen uns zweckgebundene Spenden. Damit können diese dann auch wieder in einen guten Zustand versetzt werden und runden die Gesamtmaßnahme ab.

Besonders erwähnen möchte ich auch die bereits durch die Kirchengemeinde geleistete Eigenleistung bei den Bauarbeiten. Es hat sich eine Gruppe von handwerklich interessierten und motivierten Menschen gefunden, die immer wieder bei den einzelnen Schritten im Rahmen der Baumaßnahme mit angepackt haben.

Da auch die Spendenbereitschaft nach unserer Meinung mit dem Wohlbefinden der Kirchenbesucher zusammenhängt und einhergeht, macht sich auch der Förderverein der Basilikafreunde um die pastorale Versorgung der Kirchengemeinde St. Salvator Prüm Sorgen. Auch zu diesem Bereich haben wir unsere Gedanken in den letzten Jahren eingebracht und an Sitzungen an verantwortlicher Stelle teilgenommen.

Daher von dieser Stelle unser Appell an unseren Pfarrverwalter Weibischof Franz Josef Gebert, möglichst bald diesen Notstand in Prüm zu beseitigen. Was kann man einem neuen Pastor in Prüm noch mehr bieten, als ein von Grund auf saniertes Pfarrhaus und eine Basilika, die nach dieser Renovierung jetzt ihresgleichen im Bistum sucht.

Helfen Sie auch weiter, diese Spendenbereitschaft aufrecht zu erhalten und damit die Finanzierung sicherzustellen.

Ich gehe davon aus, dass wir nach Abschluss der Gesamtmaßnahme über eine mögliche Darlehensaufnahme für den Eigenanteil der Pfarrgemeinde noch mindestens über 800.000 Euro  nachdenken müssen und für dessen Rückzahlung noch viele Jahre brauchen. Dies gelingt aber nur, wenn die Spendenbereitschaft weiter auf diesem hohen Niveau bleibt“, so Klaus Peters abschließend.

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Zusammengestellt von Heinz-Günter Boßmann