MENÜ
Prüm eifelstark
Einkaufsführer A-Z
27.06.2019

Trotz Abstieg - HSG Eifel stellt sich ein weiteres Jahr dem Abenteuer Handball-Rheinlandliga

Foto Florian Kartz: Die Herrenmannschaften der HSG Eifel aus der Saison 2018/2019

Foto Florian Kartz: Die Herrenmannschaften der HSG Eifel aus der Saison 2018/2019

Prüm (red/boß) Lange nichts mehr gehört. Nach der Verbandsligameisterschaft 2018 und dem damit verbundenen Aufstieg in die Handball-Rheinlandliga folgte schnell die Ernüchterung

für die 1. Herrenmannschaft des Ski-Klubs Prüm : Ohne Punkte fand man sich am Saisonende auf dem letzten Tabellenplatz wieder. „So hatten wir uns die Rückkehr nach 10 Jahren in die höchste Spielklasse des Handballverbandes Rheinland sicherlich nicht vorgestellt“, so ein Sprecher des Klubs. „Dabei waren uns die Schwere der Aufgabe und die Wahrscheinlichkeit des direkten Wiederabstiegs vor Saisonbeginn durchaus bewusst.“

Etwas mehr als nur „Erfahrungen sammeln“ hatte man sich aber dennoch ausgerechnet. Die Gründe für das schlechte Abschneiden der vergangenen Saison wurden gemeinsam vom neuen Trainer René Wingels und HSG-Geschäftsführer Udo Baur in enger Absprache mit der Mannschaft ausführlich analysiert und besprochen.

Nun steht die neue Spielzeit an und während die Verantwortlichen bereits die Planungen für die Verbandsliga-Saison aufgenommen haben, kam die Meldung des Verbandes, dass Prüm trotz des sportlichen Abstieges auch in der kommenden Saison in der Rheinlandliga an den Start gehen dürfe. „Diese Möglichkeit bietet sich uns durch den freiwilligen Ligaverzicht des HSC Schweich und der HSG Mertesdorf/Ruwertal, die dadurch in der nächsten Saison in der Verbandsliga West antreten werden. Zudem ergibt sich durch die Fusion der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und der SG Gösenroth/Laufersweiler zur neuen HSG Hunsrück ein weiterer freier Startplatz in der Rheinlandliga. Nach vielen Gesprächen mit der Mannschaft und ausführlichen Pro- und Contra-Abwägungen haben wir uns einstimmig dazu entschlossen diese Möglichkeit des Klassenverbleibs wahrzunehmen.“

Mit mindestens drei Trainingseinheiten pro Woche, vier Testspielen und einem Trainingslager bereitet man sich nun auf das Projekt „Rheinlandliga 2.0“ vor. Zudem stehen noch ein Teamevent inkl. Teambuilding, der Benefizlauf „Dir gehört mein Herz“ zu Gunsten krebskranker Kinder am 29. Juni (weitere Infos unter: www.dir-gehört-mein-herz.com) und das HVR-Pokalspiel am 24. August auf dem Plan.

Hintergrund:
Hier die Gründe der Entscheidung: „Wie bereits erwähnt, wollten wir uns in dieser Liga anders präsentieren als wir es oftmals getan haben. Nun wird uns die Möglichkeit geboten, einen erneuten Anlauf in dieser für uns immer noch sehr spannenden und starken Liga zu starten und es dieses Mal hoffentlich besser machen zu können. Auch die Tatsache, dass es nach Abschluss der Saison 2019/2020 zu einer Fusion der beiden Verbandsligen Ost und West kommt, hat eine entscheidende Rolle in den Überlegungen der Spieler und Verantwortlichen gespielt. Angesichts dieser „eingleisigen Verbandsliga“ hätten wir in der kommenden Saison den 5. Platz belegen müssen um auch zukünftig Handball auf Verbandsliganiveau bieten zu können und nicht in die Landesliga durchgereicht zu werden. Durch den Ligaverbleib ist es uns gelungen, die Spielerabgänge auf Michael Schmitz (Umzug nach Bonn), Niklas Hoffmann (Pause) und Jürgen Wingels (Karriereende) zu begrenzen. Zudem möchten wir unseren talentierten Jugendspielern auch in den kommenden Jahren die Möglichkeit bieten, auf Verbandsebene spielen zu können. All diese Gründe führten dazu, dass wir die uns gebotene Möglichkeit, auch die kommende Spielzeit in der Rheinlandliga zu bestreiten, angenommen haben.“

Presse Ski Klub Prüm