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12.02.2020

Amtsgericht Prüm verurteilt Raser wegen vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung zu einer Bewährungsstrafe

Prüm/Stadtkyll (red/boß) Das Urteil vom 4. Februar 2020 gegen einen bislang nicht strafrechtlich in Erscheinung getretenen Familienvater aus dem Bereich der ehemaligen Verbandsgemeinde Obere Kyll ist rechtskräftig.

Dies teilt heute das Amtsgericht Prüm mit.
Der Angeklagte wurde unter anderem wegen vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt. Die Vollstreckung der Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Ihm wurde weiterhin die Fahrerlaubnis entzogen und eine Sperre für die Wiedererteilung festgesetzt.

Zur Sache: Dem 37-jährigen Angeklagten war seitens der Staatsanwaltschaft Trier vorgeworfen worden, am 16. Juli 2019 in Stadtkyll und auf den umliegenden Landstraßen anlässlich einer Flucht in seinem PKW vor einer Polizeikontrolle Fußgänger sowie mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu haben. Zu Personen- oder Sachschäden kam es während der insgesamt knapp 20-minütigen Fluchtfahrt nicht.

Der anwaltlich vertretene Angeklagte räumte die Tat in der Hauptverhandlung ein und entschuldigte sich bei den Polizeibeamten, die er durch sein unüberlegtes Verhalten während der Verfolgungsfahrt einem erheblichen Unfallrisiko ausgesetzt hatte.

Presse Amtsgericht Prüm