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26.06.2019

Chronische Kopfschmerzen standen beim St. Joseph-Krankenhaus im Mittelpunkt

Prüm/St. Vith (red/boß) Auch in diesem Jahr hat das St. Joseph-Krankenhaus Prüm wieder im Rahmen des bundesweiten Aktionstages gegen den Schmerz einen Schmerztag veranstaltet.

Bei der fünften Auflage unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Christian Elsen ging es diesmal um chronische Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzarten, fast jeder kennt sie. Es gibt zahlreiche Arten. Sie können an verschiedenen Stellen des Kopfes auftreten, einseitig oder zweiseitig, und weitere Symptome mit sich führen. Für den Arzt und die Diagnosestellung ist es hilfreich, wenn der Patient genauere Angaben über das Auftreten und die Dauer der Kopfschmerzen geben kann. Deshalb ist es förderlich, Angaben dazu aufzuschreiben. Eventuell kann darüber hinaus eine Kopfuntersuchung, zum Beispiel im MRT, notwendig sein, oder Befundungen durch einen Neurologen oder Augenarzt.

Dann gilt es zu entscheiden, welche nichtmedikamentöse Therapie helfen kann, denn Schmerzmittel sollten nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Sport oder Entspannungsübungen oder kalte Umschläge können im Einzelfall nützlich sein.

Der Schmerzspezialist Dr. med Elsen, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, erläuterte die Ursachen der Kopfschmerzen, Befunderhebung und Diagnostik.

Dr. med. Peter Heinen, Facharzt für Neurologie aus der belgischen Nachbarstadt St. Vith, stellte die häufigsten Kopfschmerzarten  vor. Mitarbeiter der Abteilung für Physiotherapie demonstrierten ihre Möglichkeiten bei Kopfschmerzen. Dr. med. Bettina Dunkel, Oberärztin der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im St. Joseph-Krankenhaus, sprach über die nicht-medikamentöse Therapie. Die Deutsche Rheuma-Liga öAG Prüm zeigte die Hockergymnastik und das Pflegeteam der Schmerz- und Palliativstation stellte die Aromatherapie vor.

Die sogenannte multimodale Schmerztherapie „zingelt“ den Schmerz aus mehreren Richtungen ein, sodass der Patient individuell und zielgerichtet diagnostiziert und therapiert werden kann. Im Krankenhaus Prüm kann man sowohl ambulant als auch stationär Schmerzen aller Art behandeln lassen.

Quelle ctw

Archiv INPUT-Medien: Auch alternative Methoden kommen zum Einsatz
Foto S. Freres (v.l).: Gastreferent Dr. med. Peter Heinen (Facharzt für Neurologie), Alexander Borsch (Leiter der physikalischen Abteilung), Frau Dr. med. Bettina Dunkel (Oberärztin Schmerz- und Palliativstation, Fachärztin für Innere Medizin) und Dr. med. Christian Elsen (Chefarzt der Anästhesie, Schmerztherapeut) zufrieden mit der hohen Besucherzahl