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18.11.2020

Kooperation der Fachinnungen für mehr Verbraucherkomfort - Staatliche Förderung von 900 Euro pro Ladepunkt

Foto ArGE Medien im ZVEH: Eine kundenoptimierte Beratung über E-Autos und Ladesysteme für zu Hause bieten die Fachbetriebe der Innungen.

Foto ArGE Medien im ZVEH: Eine kundenoptimierte Beratung über E-Autos und Ladesysteme für zu Hause bieten die Fachbetriebe der Innungen.

Region (red/boß)  E-Mobilität ist in aller Munde. Hersteller und Politik schaffen verschiedenste Anreize, damit Autofahrer auf E-Mobilität umsteigen. Daran hat auch dieses turbulente Jahr mit allen Hemmnissen,

die Corona mit sich gebracht hat, nichts geändert. Kaufentscheidend für den Umstieg auf E-Mobilität ist für Verbraucher, besonders im ländlichen Raum, nach wie vor die Frage nach der Lademöglichkeit und Ladegeschwindigkeit. Denn wer ein E-Auto kauft, will zumeist auch zu Hause laden. Der Bund hat aktuell eine Förderung aufgelegt, welche die Installation privater Ladeinfrastrukturen mit 900 Euro pro Ladepunkt bezuschusst. Neben Erwerb und Errichtung der Ladestation können auch mit dem Netzanschluss verbundene notwendige Nebenarbeiten gefördert werden. Der Antrag kann ab dem 24. November gestellt werden. Dies muss bereits vor dem Beginn des Vorhaben erfolgen. Infos unter: www.kfw.de/440 - Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude.

Um den Verbraucher von Beginn an optimal bei der E-Mobilität zu begleiten, wurde zwischen der Kfz-Innung Daun-Prüm und der Elektroinnung Westeifel bereits im vergangenen Jahr eine Kooperation E-Mobilität geschlossen. Auch die Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg ist involviert. "Das Thema ist knifflig und braucht Kompetenz. Hier haben wir ideale Voraussetzungen, auf das Fachwissen zweier Kompetenzzentren zurück zu greifen", erzählt Dirk Kleis, Geschäftsführer der drei Innungen. "Eine Ladesäule muss zum einen zur Technologie im Auto passen. Zum anderen ist die Strom-Situation zu Hause zu prüfen und wenn nötig zu optimieren. Wer einfach eine Ladesäule bestellt und selber anschließen will, der wird wenig Freude am Ladeergebnis haben."

In speziellen Weiterbildungen haben Elektroniker und Kfz-Betriebe sich das nötige Fachwissen erarbeitet. Die Elektriker erkennt der Verbraucher am Zertifikat "E-Mobilität-Fachbetrieb". Die Autohäuser informieren ihre E-Mobilität Kunden über die zertifizierten Elektriker und der Kunde kann dann zu Hause seine vorhandene elektrische Anlage überprüfen und für die sichere Nutzung der E-Mobilität ausstatten lassen. "Diese Kooperationsform ist einzigartig in Rheinland-Pfalz", berichtet Kleis. Zudem ist für viele E-Mobilität-Freunde die Verwendung von regenerativer Energie ein wichtiger Grundgedanke. Die Installation einer Photovoltaik-Anlage bietet sich somit an, um das Elektrofahrzeug direkt mit der Energie der Sonne laden zu lassen. Energiemanagmentsysteme können zudem überschüssigen Strom im Haus nutzbar machen, in Akkus zwischenspeichern oder in das Stromnetz einspeisen.

E-Mobilitäts-Fachbetriebe in der Nähe finden Verbraucher unter https://www.elektrohandwerk.de/fachbetriebssuche.html.

Die Innungen haben eigens einen 30 Sekunden-Spot zu diesem Thema produziert: http://url.kh-mehr.de/emobilitaet

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