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25.09.2018

Der Hahnplatz hatte in früheren Zeiten nicht immer den besten Ruf

Prüm (boß/js) Der zentrale Platz der Stadt Prüm ist der Hahnplatz. Im Jahre 1822 wurden die Stiftskirche und die Dreifaltigkeitskapelle abgebrochen. So entstanden in dem Abteistädtchen ein neuer Platz

und eine neue Durchgangsstraße, die später Hahnplatz und Hahnstraße genannt wurden. Diese beiden Namensbezeichnungen sind aber irreführend. Sie haben mit dem Federvieh nichts zu tun. Der Prümer sagt in seiner Mundart "Hoahn", was "Hohn" (nach verhöhnen) bedeutet. Wenn ein Hahn gemeint wäre, hieße dieser "Hannen", der Hahnplatz entsprechend "Op jin Hannen".
Früher stand auf den Plätzen der Stadt mit Gerichtsbarkeit der so genannte Pranger oder Schandpfahl. Hier wurden Missetäter, besonders Frauen mit einem losen Mundwerk, öffentlich "ausgestellt". Sie trugen um den Hals ein Schild, auf dem die Vorbeigehenden lesen konnten, warum der/die Delinquent/in hier stehen musste. Jeder Passant hatte das Recht, den so Verurteilten zu verhöhnen und zu verspotten. Der Platz war also ein "Verhöhnplatz", woraus später "Hahnplatz" wurde.  Der Pranger wurde mitterweile als Modell von dem Prümer Künstler Valentin  Dietzen gestaltet und am Haus Lentz Ecke Fuhrweg angebracht..
Aus geschichtlicher Sicht muss der Name "Hahnplatz" natürlich unverändert bestehen bleiben. Aus touristischer Sicht gäbe es selbstverständlich "griffigere" Bezeichnungen.
Heute ist dieser Platz die Mitte, ja das "Herz" der Stadt - mit wunderschönem Ambiente vor der Kulisse der mächtigen Basilika und des ehemaligen Abteigebäudes - heute Regino-Gymnasium.
Blumenbeete, alte Bäume, Brunnen, ein Fahnenrondell und Ruhebänke gehörten zum "Hahnplatz-Inventar". Im nächsten Jahr wird die „gute Stube Prüms“ in neuem Glanz erstrahlen. Alle sind sehr gespannt.

Joachim Schröder

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  •  Webcam Hahnplatz


    Prümer Basilika mit Teil des ehemaligen Abteigebäudes

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