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04.01.2019

A60 Lückenschluss belgische Grenze – Prüm bleibt trotz Hochmoselübergang in weiter Ferne

Prüm – St. Vith (boß) Es gibt wohl europaweit kaum eine Autobahnlücke, bei der seit Jahren Baurecht vorliegt und die Trasse der 3. und 4. Fahrbahn schon geschoben wurde, ohne dass die Maßnahme vollendet wird.

So aber bei der A60 zwischen der belgischen Grenze und der Anschlussstelle Prüm, wo auf genau 14 Kilometern nur ein zwei- bzw. dreispuriger Ausbau vorhanden ist. Auf belgischer Seite sind bei dem europäischen Projekt von der See bis in die Eifel bereits seit vielen Jahren „die Hausaufgaben gemacht“ und man hat dort die vertraglichen Vereinbarungen eingehalten.
Mit der voraussichtlichen Verkehrsfreigabe der Hochmoselbrücke im Sommer dieses Jahres und der Weiterführung der sogenannten B50neu/A60 ins Rhein-Main-Gebiet werden wieder Hoffnungen geweckt.
Allerdings sind die letzten Verkehrszählungen aus dem Jahr 2015 noch weit unter den erforderlichen Nutzerdaten von 20.000 Kfz. pro Tag geblieben, die erst einen 4-spurigen Ausbau begründen würden.
Der durchschnittliche tägliche Verkehr liegt bei dem Abschnitt Prüm – Bleialf bei 7.296 Fahrzeugen, Bleialf – Winterspelt bei 6.436 und Winterspelt – Grenze bei 7.209, war der Statistik zu entnehmen.
„Auf dem gesamten Abschnitt kam es 2017 zu 24 und 2018 zu 21 Verkehrsunfällen. Unter allen genannten waren vier Unfälle mit schwerverletzten und zwei Verkehrsunfälle mit leichtverletzten Personen. Der letzte tödliche Unfall ereignete sich auf diesem Streckenabschnitt 2013“, so der Verkehrssicherheitsberater der Polizei Prüm, Richard Zeimetz.
Erst kürzlich war dieses Thema mit einer Resolution auch auf dem SPD-Landesparteitag Rheinland-Pfalz, wo man die Bundesregierung aufforderte, den vierspurigen Ausbau der A60 schnellstmöglich  in den vorrangigen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufzunehmen. Dazu auch der Bitburg-Prümer SPD-Landtagsabgeordnete Nico Steinbach: „Aus dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium wurde uns mitgeteilt, dass der vierstreifige Lückenschluss vom Land für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans angemeldet wurde. Im Rahmen der Fortschreibung wurde das Projekt bewertet und aufgrund der geringen Verkehrsmengen als unwirtschaftlich erachtet. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 wurde das Vorhaben daher als „kein Bedarf“ eingestuft und demzufolge nicht in den Bedarfsplan aufgenommen.“

Dazu der Eifeler Bundestagsabgeordnete Patrick Schneider (CDU) aus Arzfeld: "Beim vierspurigen Ausbau der A60 zwischen Steinebrück und Prüm handelt es sich um eine Maßnahme, für die ich mit Verweis auf das bestehende Baurecht und die Möglichkeit eines zügigen Baubeginns seit Jahren werbe. Voraussetzung für die Umsetzung ist jedoch die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan 2030. Aufgrund eines unzureichenden Nutzen-Kosten-Verhältnisses konnte das Vorhaben bislang nicht im laufenden Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt werden. Seither habe ich in vielen Gesprächen mit Vertretern des Bundesverkehrsministeriums die Frage erörtert, wie sich das Vorhaben dennoch umsetzen ließe. Das entsprechende Gesetz sieht eine Ausnahme vor: Sollten sich die Rahmenbedingungen durch einen unvorhergesehen höheren Verkehrsbedarf ändern, kann eine Maßnahme erneut zur Bewertung vorzuschlagen werden. Sollten die grenzüberschreitenden Verkehre infolge der Fertigstellung des Hochmoselübergangs nachweislich zunehmen, werde ich eine umgehende Neuberechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses einfordern."
Auch der Kreistag des Eifelkreises Bitburg-Prüm hatte Ende vergangenen Jahres bezüglich des Ausbaus der A60 in dem besagten Streckenabschnitt eine Resolution beschlossen, zumal die Grundvoraussetzung für den sofortigen vierspurigen Ausbau – nämlich das Baurecht – gegeben ist.
So weiterhin auch die Ortsgemeinde Winterspelt, die auch nochmals auf die hohen Belastungen der Dörfer bei Umleitungsmaßnahmen infolge von Bauarbeiten und Verkehrsunfällen hinwies.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass auch die Brücken zwischen Steinebrück und Prüm  – insbesondere die A60-Prümtalbrücke – noch vierspurig ausgebaut werden müssten und auch der komplette vierspurige Ausbau der B50neu ab Hochmoselübergang bis Flughafen Hahn noch teilweise „in den Sternen“ steht. So lange behält der vielzitierte Satz des ehemaligen Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft Joseph Maraite „die Strecke sei die teuerste Sackgasse Europas“ leider noch Gültigkeit.

Heinz-Günter Boßmann für die belgische Tageszeitung Eupener GrenzEcho

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