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13.03.2019

Buchvorstellung - Warum die Waffen nicht schweigen

Neuss/Schleiden/Prüm (red/boß) Der frühere Handelsblatt-Chefredakteur und Autor Rainer Nahrendorf aus Neuss mit Wahlheimat Eifel hat sich als Vermittler und Mediator in seinem vierten Tierbuch zurückgemeldet.

Der vielsagende Buchtitel "Der Kormoran-Krieg: Warum die Waffen nicht schweigen". Kein Vogel erregt Angler, Teichwirte und Berufsfischer auf der einen Seite und Natur- und Artenschützer auf der anderen so sehr wie der Kormoran, so der passionierte Angler Nahrendorf. Für die einen ist er ein Hasstier, die schwarze Pest, eine Plage, für die anderen der Vogel des Jahre 2010, ein Sündenbock und Symbolvogel für einen erfolgreichen  Artenschutz.
Der Autor ist ein naturbegeisterter Fliegenfischer und Vogelfreund. Er begibt sich zwischen die Fronten von Naturschützern und Berufs- und Hobbyfischern, wagt einen Vermittlungsversuch. Die hohen Zahlen und der Fraßdruck des Kormorans führen zu schweren wirtschaftlichen Schäden in Teichwirtschaften und gefährden Fischarten wie die Äsche in Fließgewässern. Um die Schäden zu begrenzen, wird in fast in allen Bundesländern ausnahmsweise die tödliche Vergrämung der Vögel erlaubt. Die Folge: 19 000 in der Jagdsaison 2016/2017 geschossene Kormorane allein in Deutschland und 80 000 in Kerneuropa.
"Im rheinland-pfälzischen Teil der Eifel", so Nahrendorf, "gibt es zwar keine Kormoran-Kolonien, sondern nur am Uferrandweg des Urftsees im Nationalpark Eifel (NRW). Aber im Winter ziehen die Kormorane an die Fließgewässer der Eifel, und dann fürchten auch hier die Angler um ihre wertvollen Fischbestände. Mit genau 901 in der Jagdsaison 2016/2017 geschossenen Kormoranen ist Rheinland-Pfalz aber eher ein Nebenschauplatz in diesem Krieg."
Abschüsse sollten die Ultima Ratio sein und auf Fälle begrenzt werden, in denen ein großer wirtschaftlicher Schaden zweifelsfrei nachgewiesen wird oder der B-stand einer Art in einem Gewässer bedroht ist. Sie entlasten die Gewässer nur für kurze Zeit, bis zugeflogene Kormorane die Lücken wieder füllen.
Ein gesamteuropäisches Kormoranmanagement mit einer Reduzierung der Kormoran-Bestandszahlen hält der Autor für eine Illusion, politisch und gesellschaftlich nicht durchsetzbar. Die Brutdynamik der Kormorane würde zur Wiederholung von Verfolgungsaktionen führen, die in weiten Teilen der Bevölkerung Empörung auslösen würden.
Der Autor plädiert für eine verstärkte Entwicklung und Förderung nichttödlicher Schutzmaßnahmen sowie Runde Tische zur Schaffung lokaler Friedenschlüsse. Er macht Vorschläge, wie sich das hohe Naturbewusstsein in Deutschland für den Artenschutz über und unter Wasser nutzen ließe.
"Deutschland ist auf dem Weg in eine von den sozialen Netzwerken befeuerte Empörungsgesellschaft. Wenn sich aber nur noch Wutbürger gegenüberstehen, ist der gesellschaftliche Friede in Gefahr", so Nahrendorf. "Mancher sagt, ich hätte einen Vogel. Stimmt", so Nahrendorf über sich selbst, "und nicht nur einen", entgegnet er dann schlagfertig.

Das Buch ist multimedial angelegt und außerdem im Buchhandel unter ISBN 978-3-7482-4440-0 (Paperback), 978-3-7482-4441-7 (Hardcover) und 978-3-7482-4442-4 (e-Book) erhältlich.

Hintergrund:
Für die Ortswahl des Ferienhauses der Familie Nahrendorf bei Prüm spielte sogar das Fliegenfischen eine Rolle.

- Pächter eines Fischereistrecken-Loses der Prüm
- Pächter eines Fischreistrecken-Loses des Alfbaches
- Mitglied des ASV Kronenburg, des SAV Bayer-Leverkusen für die Kyllstrecke und des ASV Mayfly in Birresborn.

Der leidenschaftliche Hobbyangler wörtlich: "Der ASV Birresborn hat eines der schönsten Fischereilose der Kyll gepachtet. Für mich war es wegen der herrlichen Natur und der Eisvögel eine Traumstrecke."


Archivfoto Nahrendorf: Fliegenfischer im romantischen Kylltal


Archivfoto VGV: Rainer Nahrendorf beim Prümer Neujahrsgespräch 2008

 

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    Prümer Basilika mit Teil des ehemaligen Abteigebäudes

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    Foto Peter Bambach: 
    Panoramabild vom winterlichen Prüm aus der Vogelperspektive
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     Bild der Woche


    Foto Joachim Schröder: Das Abschleifen des Bodens nach der Basilika-Renovierung beginnt bereits im rechten Seitenschiff am am Josefs-Altar

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